Projektdetails

Projekt

Windenergie mit Energiespeicherung

Ort

Giessenburg, Niederlande

Kunde

Energy Services und Giessenwind

Jahr

2017

Netzstabilität

Giessenwind ist mit drei Turbinen mit 108 Metern einer der höchsten Windparks in den Niederlanden. Die Turbinen versorgen zusammen ungefähr 5.000 Haushalte mit Strom. Da die Stromerzeugung aus nachhaltigen Quellen wie Wind stark fluktuiert, muss das Stromnetz die Schwankungen auffangen. Wim Meerkerk, Eigentümer des Windparks Giessenwind: „Batteriespeichersysteme sind erforderlich, um unsere Ambitionen mit nachhaltigem Strom für das niederländische Stromnetzt zu verwirklichen“.

 

Gesamtlösung

Alfen, Anbieter eine breiten Palette von Produkten und Dienstleistungen im Stromnetz, hat für dieses Projekt eine Gesamtlösung geliefert, worunter das Energiespeichersystem von ca. 1 MWh, eine Umspannstation und den Netzanschluss. Andreas Plenk, verantwortlich für den weltweiten Verkauf von Energiespeichersystemen bei Alfen: „Achtzig Jahre Erfahrung mit Mittelspannung bieten Alfen die Möglichkeit, eine Gesamtlösung für Kunden zu realisieren. Zurzeit arbeiten wird an verschiedenen Projekten, bei denen unser Energiespeichersystem, TheBattery, direkt mit der nachhaltigen Energieproduktion verbunden wird. TheBattery gleicht Nachfrage und Angebot des Stroms aus und sorgt so dafür, dass umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur des Stromnetzes verhindert werden. So wird das Netz weniger stark beansprucht und der erzeugte Strom kann zu den Zeiten verkauft werden, zu denen er am meisten Gewinn bringt.“

 

 

 

 

Nutzung für den Energiehandel

Scholt Energy Services, aktiv auf dem kommerziellen Energiemarkt in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, wird das Speichersystem in erster Linie für den Handel mit Energie verwenden. Sander Drissen, Business Development Manager bei Scholt Energy Services: „Diese Einrichtung bietet eine nachhaltige Basis für die Zukunft und kann, wenn nötig, einfach erweitert werden. Außerdem sehen wir uns andere Standorte und Anwendungen wie die lokale Netzstabilität an“.

Alfen hat das System im Mai 2017 übergeben und generiert im Moment die ersten Ergebnisse für C-Wind. Plenk: „Mit Systemen wie diesem bereiten wir die Niederlande auf das Stromsystem der Zukunft vor: nachhaltig und verlässlich.“